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Azimuth: Eine historische Perspektive (Teil 1)

23 JUN 3308

Auftakt eines mehrteiligen Überblicks über die historischen Ereignisse rund um Azimuth Biochemicals und die Verbindung der Organisation zum geheimnisvollen Salvation.

Am 29. Oktober 3306 erreichte ein menschenleeres Megaschiff namens Adamastor das System Chukchan, nachdem es fast 200 Jahre lang in Unterlichtgeschwindigkeit durch den Weltraum geflogen war. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand vorhersehen, welche weitreichenden Konsequenzen die Enthüllung der Geheimnisse haben würde, die dieses Geisterschiff umgaben.

Erste Nachforschungen ergaben, dass es sich beim Eigner des Schiffs um eine relativ unbekannte und seit Langem nicht mehr existierende Firma namens Azimuth Biochemicals handelte. Die Route des Wracks ließ sich bis in den damals noch unerforschten Coalsack-Nebel zurückverfolgen, wo die Adamastor die Überlebenden eines planetaren Erkundungsteams aus dem System Musca Dark Region PJ-P b6-1 an Bord genommen hatte.

Im Jahr 3111 hatten diese Geologen eine haarsträubende Begegnung der dritten Art: Es war der erste belegte Kontakt von Menschen mit den Thargoiden. Laut den Aufzeichnungen von Professor Carver, dessen letztes Log man in HIP 69200 1 B entdeckte, barg die Crew ein Artefakt der Außerirdischen, das an Bord für technische Fehlfunktionen und Wahnvorstellungen bei der Besatzung sorgte. Man verließ das beschädigte Schiff, das dank eines immer noch intakten Autopiloten zweihundert Jahre später nach Hause zurückkehrte.

Weitere Erkundungen des Coalsack-Nebels brachten zwar keine Erkenntnisse, allerdings entdeckte man neue Raumpocken-Vorkommen. Die Allianz zögerte nicht lange und erntete diese für die Herstellung von Meta-Legierungen. Bald folgte die Sirius Corporation mit einem eigenen Projekt zur Terraformierung von Ammoniak-Welten. Diese Aktivitäten lösten eine Reihe von Angriffen durch Thargoiden aus, die Spezies verhielt sich so territorial wie eh und je.

Im April 3307 empfing die Adamastor ein verschlüsseltes Signal aus enormer Entfernung. Ein anonymer Tippgeber, der sich selbst Salvation nannte, stellte einen Entschlüsselungscode zur Verfügung. Man verfolgte das Signal zurück und stieß so auf das Wrack der Hesperus, das Schwesterschiff der Adamastor. Diese war im Jahr 3113 verschwunden und trieb nun durch das System Perseus Dark Region KC-V C2-2.

Der Notruf war durch einen Dredger des nomadischen Scriveners-Clan ausgelöst worden, als dieser sich die Datenlaufwerke der Hesperus aneignen wollte. Geleakte Nachrichten des Dredgers enthüllten, dass die Hesperus von Schläfern des Pharmasapien-Konzerns geentert worden war, dem Rivalen von Azimuth Biochemicals. Die gesamte Besatzung kam dabei ums Leben, ausgenommen ein wissenschaftliches Team, das sich auf ein Sekundärschiff retten konnte.

Zwei Monate später rief der geheimnisvolle Salvation alle Piloten dazu auf, das Signal der Hesperus zu verfolgen, um so die vermisste Azimuth-Crew aufzuspüren. Daraufhin entdeckte man das Sekundärschiff namens Proteus auf einem Mond des Systems Trapezium Sector YU-X c1-2. Die Crew hatte es in eine Forschungseinrichtung verwandelt, um dort Relikte eines nahen Kampfschauplatzes zu untersuchen, auf dem sich Guardians und Thargoiden eine Schlacht geliefert hatten.

Das Log des Sicherheitsoffiziers enthüllte das wahre Ziel von Azimuth: Nicht-humanoide Technologien aufzuspüren und diese in Waffentechnik umzuwandeln. Die Wissenschaftler hatten gefährliche Experimente mit Guardian-Kristallen durchgeführt, und dabei versehentlich einen starken Strahlungsanstieg ausgelöst, der sie alle tötete.

Azimuths Geschichte schien damit zu enden. Das ist nun fast zweihundert Jahre her. Das Schicksal der Proteus sollte jedoch enorme Konsequenzen für die Zukunft der Galaxie haben.